Bergamotte

Ätherisches Öl Bergamotte

Bergamotte: Das Wärme bringende-Öl


Botanischer Name: citrus aurantium var. bergamia
Pflanzenfamilie: Rautengewächse (rutaceae)


Für 1 kg Bergamottenessenz benötigt man ungefähr 250 kg Früchteschalen. Bergamotte ist ein ausgesprochen zentrierendes Öl und spielt eine große Rolle in der Aromatherapie. Es ist in vielen Situationen gut einsetzbar und vor allem gut verträglich. Voraussetzung ist natürlich, dass man die Besonderheiten der Zitrusöle (Furokumarine) beachtet. Es wird wie Zitronen, Orangen, Grapefruit und Mandarinenöl durch Abraspeln der äußeren Schalen der Früchte gewonnen. Für alle denen Orangen-Öl zu süß und Zitronen-Öl zu sauer ist, ist Bergamotte geradezu ideal.

Bergamottenöl hat eine keimtötende Wirkung und hilft bei kosmetischen Problemen. Es ist außerdem bei spirituellen Menschen als Wärme und Licht-bringendes Öl sehr beliebt. Ähnlich wie ätherisches Öl von Lavendel und Geranie hat es seine Besonderheit in der ausgleichenden Wirkung auf Körper Geist und Seele.

In den dunklen Wintermonaten kann es seelische Unterstützung bieten, indem es Licht und Klarheit vermittelt und seine besonders antidepressiven Eigenschaften zum Einsatz bringt. Bei allen depressiven Störungen ist Bergamottenöl ein wirkungsvoller stiller Begleiter, der sich unbemerkt seinen Weg durch die Psyche sucht und seine harmonisierenden Eigenschaften unter Beweis stellt.

Bergamotte-Öl wirkt bei Lichtmangel im Winter, gegen Angst und Niedergeschlagenheit, hat tonisierende desodorierende Eigenschaften, sollte jedoch in geringer Dosierung angewandt werden, da wenige Tropfen genügen um einen positiven Effekt zu erzielen.

Bergamotte hat sich zu Orange, Mandarine, Neroli, Lavendel, Sandelholz, Vanille, Rose, Rosenholz, Geranie,  als Kopfnote für Duftmischungen bewährt. Viele Frauen lieben diesen Duft und benützen ihn regelmäßig.



Wo Friede, Klarheit und Entspanntheit erwünscht sind, da sollte Bergamotte-Öl nicht fehlen!

 

Vorsicht: Im Bergamotte-Öl finden wir allerdings noch ca. ein Drittel Limonen (orange), das im Lavendel-Öl nur in kleinen Mengen vorkommt., deshalb sollte sparsam damit umgegangen werden und es in keinem Fall in der Sonne verwendet werden. Der Gehalt an verschiedenen Furokumarinen, Bergapten kann phototoxisch wirken und braune Pigmentflecken auf der Haut verursachen. Am Besten abends auftragen, auf jeden Fall mind. 8 Stunden nicht in die Sonne gehen. Ansonsten ist es ein sehr gut verträgliches Öl.

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