Eukalyptus Globulus

Ätherisches Öl Eukalyptus Globulus

Eukalyptus: Das Erkältungsöl


Botanischer Name: eucalyptus globulus
Pflanzenfamilie: Myrtengewächse


Es gibt ca. 500 bis 600 verschiedene Arten von Eukalyptusbäumen. Für 1 kg Öl braucht es 50 kg Blätter und Zweige. Sie gehören zu den Myrtengewächsen.

Eukalyptus globulus, Eukalyptus radiata und Eukalyptus citriodora (Zitroneneukalyptus) sind die bekanntesten Eukalyptusarten in der Aromatherapie. Eukalyptus stammt ursprünglich aus Australien, inzwischen wird es aber auch in den Mittelmeerländern Korsika, Italien angebaut, sowie in Portugal.

Für Eukalyptus globulus besteht weltweit eine große Nachfrage, deshalb wird dieses Öl auch häufig gefälscht, gestreckt oder mit weniger guten Ölen vermischt. Das kann zu unangenehmen Nebenwirkungen führen. Auch werden oft die Inhaltsstoffe verändert um den für manchen unangenehmen kampferartigen Duft zu verbessern und den wirksamen Cineolgehalt zu erhöhen. Das führt aber zu dem Verlust der natürlichen Zusammensetzung und die Heilwirkung des Öles wird dadurch vermindert.

Das natürliche Zusammenspiel der Inhaltsstoffe aller Pflanzen ist ausschlaggebend für den Erhalt der Heilwirkung!

Körperliche Wirkung: Auch in der Medizin wird Eukalyptol häufig bei Atemwegserkrankungen zum Inhalieren eingesetzt. Das ätherische Eukalyptusöl ist besonders hilfreich in Grippezeiten, (Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündungen, Mandelentzündungen, Fieber). Es hat antivirale, sehr gute schleimlösende Eigenschaften.

Seelische Wirkung: anregend, erfrischend und konzentrationsfördernd


Anwendungsmöglichkeiten: Als Badezusatz, zur Inhalation, in der Duftlampe zur Raumluftdesinfektion, als warme Kompresse auf der Brust oder als Massage für den Körper.

Diese Pflanze enthält einen sehr hohen Cineolanteil und einen kleineren an Monoterpenketone, diese Inhaltsstoffe sind allerdings für Kleinkindern problematisch und sollten auf jeden Fall vermieden werden.

 

Vorsicht: Eukalyptus globulus sollte erst ab dem 12. Lebensjahr angewandt werden. Und auch nur bei Menschen die keine spastischen Atemwegserkrankungen aufweisen.

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